Installieren
Hinweis: Diese Inhalte wurden mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell überprüft (Transparenzhinweis gemäß Art. 50 EU AI Act).
APT-Konfiguration
Zuerst müssen Sie Ihren Paketmanager so konfigurieren, dass er das XWiki-Repository verwendet. Dies können Sie einfach mit den folgenden Befehlen tun:
sudo wget https://maven.xwiki.org/xwiki-keyring.gpg -O /usr/share/keyrings/xwiki-keyring.gpg
sudo wget "https://maven.xwiki.org/stable/xwiki-stable.list" -O /etc/apt/sources.list.d/xwiki-stable.list
Information
Beachten Sie, dass es mehrere Repositories gibt, aus denen Sie wählen können (als Alternative zum oben genannten Stable-Repository):
https://maven.xwiki.org/releases/xwiki-releases.list: Alle veröffentlichten Versionen, einschließlich Meilensteine und Release Candidates (instabil).https://maven.xwiki.org/stable/xwiki-stable.list: Alle veröffentlichten Versionen, ohne Meilensteine und Release Candidates (stabil).https://maven.xwiki.org/lts/xwiki-lts.list: Alle veröffentlichten Cycle-LTS-Versionen.https://maven.xwiki.org/lts/xwiki-lts-latest.list: Neueste LTS-Versionen (kann Cycle-LTS oder Intermediate-LTS sein, wenn diese höher sind).
Weitere Informationen zu den verschiedenen unterstützten Zweigen finden Sie auf der Support-Seite.
Aktualisierung¶
Suchen nach XWiki-Versionen¶
XWiki installieren¶
Port auf 9000 ändern¶
Suchen Sie in der Dateiserver.xml nach dem folgenden Abschnitt:
Ändern Sie den Wert des port-Attributs von 8080 auf 9000:
Speichern Sie die Datei und schließen Sie den Editor.
Port auf localhost beschränken und Ersteinrichtung per SSH-Tunnel¶
Bevor Nginx als Reverse Proxy steht, wäre Port 9000 sonst öffentlich erreichbar — inklusive des unfertigen Distribution Wizards, der beim ersten Aufruf das Administratorkonto anlegt. Statt den Port dafür kurzzeitig in der Firewall freizugeben, wird der Connector direkt auf localhost beschränkt und die Ersteinrichtung über einen SSH-Tunnel erledigt.
Im selben <Connector>-Element zusätzlich das address-Attribut setzen:
<Connector address="127.0.0.1" port="9000" protocol="HTTP/1.1"
connectionTimeout="20000"
redirectPort="8443" />
Tomcat starten:
Auf dem eigenen Rechner den Port per Local Forwarding zum Server tunneln:
Solange die SSH-Sitzung besteht, ist der Distribution Wizard im eigenen Browser unter http://127.0.0.1:9000/xwiki erreichbar — verschlüsselt über die SSH-Verbindung, ohne dass Port 9000 je öffentlich sichtbar war. Dort das erste Administratorkonto anlegen. Mehr zu Local Forwarding und weiteren Tunnel-Varianten: SSH-Tunnel: Portweiterleitung über SSH.
Hinweis
Die address="127.0.0.1"-Bindung bleibt auch nach der Ersteinrichtung dauerhaft bestehen — Nginx läuft auf demselben Host und erreicht Tomcat ohnehin über localhost (siehe proxy_pass unten). Der Tunnel war nur das temporäre Zugangsmittel für die einmalige Kontoanlage, bevor Nginx als dauerhafter, öffentlicher Zugangsweg konfiguriert ist.
Nginx Konfigration¶
Um Nginx als Reverse Proxy für XWiki zu konfigurieren, erstellen oder bearbeiten Sie eine Konfigurationsdatei, z.B. /etc/nginx/conf.d/xwiki.conf:
server {
listen 443 ssl http2;
listen [::]:443 ssl http2;
server_name xwiki.wissen-ahrensburg.de;
ssl_certificate /etc/letsencrypt/live/wissen-ahrensburg.de/fullchain.pem;
ssl_certificate_key /etc/letsencrypt/live/wissen-ahrensburg.de/privkey.pem;
location / {
proxy_pass http://localhost:9000/;
proxy_set_header Host $host;
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
proxy_set_header X-Forwarded-Proto $scheme;
}
}
Aktivieren Sie die Konfiguration und starten Sie Nginx neu:
Passen Sie server_name an Ihre Domain an.
Tipp
Statt der TCP-Verbindung über localhost:9000 lässt sich Nginx auch über einen Unix-Socket an Tomcat anbinden — siehe Nginx über Unix-Socket anbinden.
Port 9000 in der Firewall sperren (UFW)¶
Die address="127.0.0.1"-Bindung von weiter oben schützt bereits auf Netzwerkebene. Als zweite, unabhängige Absicherungsebene sollte Port 9000 zusätzlich in der Firewall nie freigegeben werden — falls die Connector-Bindung später versehentlich wieder auf 0.0.0.0 gestellt wird:
Die explizite deny-Regel ist bei UFWs Standardrichtlinie (default deny incoming) zwar redundant, macht die Absicht aber in ufw status sichtbar und dokumentiert sie selbsterklärend. Details zu UFW: UFW-Firewall installieren und steuern.
Für spätere administrative Zugriffe direkt auf Port 9000 (z. B. Fehlersuche ohne Nginx) eignet sich statt einer Portfreigabe weiterhin ein SSH-Tunnel.
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